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Förderungen Überblick


 



PV-Förderung in Österreich – ein Überblick



Die Fördersituation für Photovoltaik ist in Österreich alles andere als überschaubar oder langfristig klar geregelt. Vor allem hat sich das novellierte Ökostromgesetz als für die Praxis untauglich herausgestellt und Österreich im internationalen Vergleich abstürzen lassen. Diese Übersicht zur Förderlandschaft soll zur Orientierung beitragen.



1. Bundesweite Tarifförderung laut Ökostromgesetz

2. Bundesweite Investförderung für Kleinanlagen durch den Energie- und Klimafonds

3. Bundesweite Investförderung für PV in Fertigteilhäusern

4. Bundesweite Investförderung für gewerblich genutzte PV-Insellösungen

5. Landesförderung NÖ, Wien, Stmk, Vbg, …

6. Förderung der Gemeinden



So erhalten Sie eine qualitativ hochwertige Anlage von Ihrem PV-Profi:



PV Fibel



Zu 1) Bundesweite Tarifförderung laut Ökostromgesetz





Bundesweite Tarifförderung



Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert.





Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind. Für den in das Stromnetz eingespeisten Strom wird ein Fördertarif gewehrt. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt. Nach Vertragsabschluss gelten die Tarife für 13 Jahre.

Pro Jahr steht für die Photovoltaik ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2012 ist das Förderbudget bereits vergeben.



Erst am 1. Jänner 2013 steht neues Förderbudget zur Verfügung.



Mit der Ökostrom-Einspeisetarifverordnung vom 19. September 2012 ist neu, dass es bei Aufdachanlagen zusätzlich zum Fördertarif einen einmaligen Investzuschuss gibt und nur noch eine Förder-Größenklasse pro Anlagenart besteht.





• Aufdachanlagen: 5 kWp bis 500 kWp

• Anlagen auf Freiflächen: 5 kWp bis 500 kWp



Für die eingespeiste Strommenge erhalten Sie im 2. Halbjahr 2012 folgenden Tarif:



Aufdachanlagen: 19,7 Cent pro kWh plus ein Investitionszuschuss von 30 Prozent der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW (entspricht einem Fördertarif von 21,96 Cent).



Anlagen auf Freiflächen: 18,43 Cent pro kWh



Die Tarife für das zweite Halbjahr 2012 sind insofern hinfällig, als dass kein Förderbudget mehr zur Verfügung steht.



Für die eingespeiste Strommenge erhalten Sie 2013 folgenden Tarif:



Aufdachanlagen: 18,12 Cent pro kWh plus ein Investitionszuschuss von 30 Prozent der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW (entspricht einem Fördertarif von 20,20 Cent).



Anlagen auf Freiflächen: 16,59 Cent pro kWh



Die Fördertarife sind netto Preise.





Welchen Fördertarif erhalte ich wenn ich jetzt um Förderung ansuche?



Im neuen ÖSG gibt es zusätzlich zum regulären 8 Millionen Euro Förderbudget einen „Resttopf“ von 19 Millionen Euro. Dieser wird flexibel unter Wind- und Kleinwasserkraft sowie unter Photovoltaik-Anlagen aufgeteilt.

Da das reguläre Förderbudget (8 Millionen Euro) bereits vergeben ist, erhalten all jene die noch heuer um PV-Förderung ansuchen einen Tarif von 18 Cent/kWh aus diesem Resttopf – vorausgesetzt dieses Budget steht noch zur Verfügung.

Das Budget des „Resttopfes“ wird jährlich um 1 Millionen Euro gesenkt.





Für die eingespeiste Strommenge erhalten Sie im 1. Halbjahr 2012 folgenden Tarif:



Die Preise, für die ins Netz gespeiste elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:





5 kWp bis 20 kWp............. 27,6 Cent/kWh

über 20 kWp ............. 23 Cent/kWh.



Die Preise, für die ins Netz gespeiste, elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die nicht ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, zb. auf Freiflächen, werden wie folgt festgesetzt:





5 kWp bis 20 kWp ........... 25 Cent/kWh

über 20 kWp.................... 19 Cent/kWh.





Antrag zur Ökostromtarifförderung:



Bei der Antragstellung ist bereits der Ökostrombescheid sowie der Zählpunkt mitzuliefern.



Antragstellung bei der OeMAG





Zu 2) Bundesweite Investitionsförderung für Private Anlagen - 2012



Neue Förderquoten für 2013 noch nicht bekannt!





Für netzgekoppelte Anlagen



Für die Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen 2012“ des Klima- und Energiefonds stehen insgesamt 25,5 Mio. Euro zur Verfügung.



Wer kann um Förderung ansuchen:

Der Antrag auf Förderung kann ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden. Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Pauschalbetrages nach Vorlage der Endabrechnung ausbezahlt.



Förderhöhe:

Für freistehende/Aufdach-Anlagen bis zur Obergrenze von 5 kWpeak gilt die Förderpauschale von 800,- Euro/kWpeak.



Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) bis zur Obergrenze von 5 kWpeak gilt die Förderpauschale von 1.000,- Euro/kWpeak.



Fördervoraussetzungen:



• Vor Antragstellung ist die Beauftragung zur Errichtung der Photovoltaik-Anlage an ein Fachunternehmen zu erteilen. Hierzu steht das Beauftragungsformular als Download zur Verfügung.

• Gefördert werden ausschließlich neu installierte Photovoltaik-Anlagen im Netzparallelbetrieb, sofern sie der Versorgung privater Wohngebäude dienen.

• Eine überwiegend private Nutzung der geförderten Anlagen muss gewährleistet sein, d. h., die zu Wohnzwecken dienende Fläche muss mehr als 50 % des Gesamtgebäudes betragen.

• Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Photovoltaik-Anlage, gefördert wird allerdings maximal bis zu einer Größe von 5 kWpeak.

• Die Erweiterung von bestehenden Anlagen wird nicht gefördert.

• Die Anlagen müssen dem Stand der Technik entsprechen und von einer befugten Fachkraft fach- und normgerecht montiert und installiert werden. Anlagen, die in Eigenregie errichtet werden, sind somit von der Förderaktion ausgeschlossen.

• Pro FörderwerberIn kann nur für eine Photovoltaik-Anlage unabhängig vom Standort angesucht werden.

• Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahmen bzw. dem Liefertermin/der Lieferung von Materialien gestellt werden.







Einreichtermine:



Der Einreichzeitraum läuft von 23. 4. 2012 bis 30. 6. 2012.



Kärnten, Niederösterreich, Vorarlberg: 23. 4. 2012, 18:00 Uhr – 30. 6. 2012, 18:00 Uhr



Oberösterreich; Salzburg, Tirol: 24. 4. 2012, 18:00 Uhr – 30. 6. 2012, 18:00 Uhr



Burgenland, Steiermark, Wien: 25. 4. 2012, 18:00 Uhr – 30. 6. 2012, 18:00 Uhr



Die Mittelvergabe erfolgt chronologisch für jedes Bundesland getrennt, entsprechend der Reihenfolge der durchgeführten Registrierung unter Schritt 1.



Die Errichtung der Anlage muss innerhalb des Zeitraums vom 23. 4. 2012 bis 31. 3. 2013 erfolgen. Bis spätestens 30. 4. 2013 müssen die Endabrechnungsunterlagen online übermittelt werden.







Förderablauf:



Schritt 1 – Registrierung und Reihung des Förderantrags

Bei der elektronischen Eingabe werden grundlegende Daten zum Antrag abgefragt und die Bundesland-Platzierung automatisch vergeben. Folgende Daten werden abgefragt:



• Vor- und Nachname

• Postadresse der/des Förderwerberin/Förderwerbers (PLZ, Ort, Straße, Land)

• Sozialversicherungsnummer bzw. Ausweisnummer

• E-Mail-Adresse (für den gesamten Schriftverkehr inkl. Vertragszusendung)



Die/der FörderwerberIn erhält per E-Mail eine Bestätigung über die erfolgreiche Registrierung und den Abschluss von Schritt 1 (maximal eine Stunde zeitversetzt) inkl. der Reihungsnummer und dem persönlichen Login für die weitere Dateneingabe unter Schritt 2.



Schritt 2 - Dateneingabe im Detail und Dokumenten-Upload

Folgende Daten müssen in Schritt 2 innerhalb von 72 Stunden ab Registrierung erfasst und hochgeladen werden:



• Bankverbindung

• Anlagendetails (Standort, Hersteller, installierte Modulleistung, Montageart der Anlage,

• Gesamtinvestitionskosten)

• das vollständig ausgefüllte Beauftragungsformular,welches von der/dem FörderwerberIn und der/dem beauftragten Professionistin/Professionisten unterzeichnet ist

• Lichtbildausweis



Sollte Schritt 2 nicht nach spätestens 72 Stunden ab Registrierung abgeschlossen sein, verfällt die Bundesland-Platzierung und damit der Antrag auf Förderung. Auch unvollständige Anträge bzw. Anträge mit falschen Angaben werden automatisch storniert.



Details zum Förderablauf (Förderkriterien, Förderberechnung etc.) finden Sie unter www.pv2012.at.



Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam Photovoltaik der Kommunalkredit Public Consulting:

Tel.nr.: 01/316 31-730

E-Mail.: pv@kommunalkredit.at





 





Zu 3) Bundesweite Investförderung für PV in Fertigteilhäusern

Das Förderprogramm „Gebäudeintegrierte Photovoltaik in Fertighäusern“ soll mithelfen, die PV als Standardelement im Fertigteil-Hausbau zu verankern. Bis zu 13 000 Euro stellt der Klima- und Energiefonds beim Kauf eines Fertigteilhauses mit PV zur Verfügung. Das Fertighaus muss energierelevante Kriterien erfüllen: Passivhaus, Klima-Aktiv Haus, <30 kWh Heizwärmebedarf laut Energieausweis. 1 Million Euro stehen für 2010 zur Verfügung.



Zu 4) Bundesweite Investförderung für gewerblich genutzte PV-Insellösungen

Die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) bietet eine Investförderung für PV-Insellösungen. Förderwerber sind natürliche und juristische Personen, die unternehmerisch tätig sind. Gefördert werden bis zu 30 % der umweltrelevanten Investitionskosten.



Zu 5) Investförderungen der Bundesländer

Alternativ bieten einige Bundesländer auch eigene Fördermodelle an. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme von Bundes- und Landesförderung bei einer PV-Anlage ist nicht möglich.



Firmenförderung:



Informationen im Internet

www.pvaustria.at

www.klimafonds.gv.at/photovoltaik

www.klimafonds.gv.at/gipv-fertighaeuser

www.public-consulting.at