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Der nächste Solarboom kommt


 



Jetzt werden immer mehr Bürger ihren Strom selber produzieren.





Als der Deutsche Bundestag im Jahr 2.000 das EEG beschloss, gab es für die Kilowattstunde Solarstrom 57 Cent Einspeise-Vergütung. Im Herbst 2013 wird die Einspeise-Vergütung unter 10 Cent sinken und dennoch wird eine Solaranlage Gewinn erwirtschaften. Sie kann eine Rendite von vier bis viereinhalb Prozent erbringen. 

  

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat soeben errechnet, dass jetzt auch in Mitteleuropa Solarstrom preiswerter wird als Strom aus neu erbauten Atomkraftwerken. AKW-Strom soll 10.9 Cent kosten und Solarstrom noch knapp 10 Cent je KWh. 

  

„RWE, E.on und Co haben die Entwicklung verschlafen“ meint spiegel.de zu diesen neuesten Zahlen. 

  

Claudia Kemfert vom DIW: „Solarstrom ist günstiger als Atomstrom“. Die alten Energieversorger bekommen noch größere Probleme als schon bisher, weil sie den Einstieg ins Solargeschäft weitgehend verpennt haben. Der Energieexperte Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen-Institut (RWI) spricht bereits von einem neuen Solarboom, einem „Solarboom 2.0“. 

  

Jetzt werden wohl weitere Millionen Hausbesitzer PV-Anlagen auf ihr Dach installieren lassen. Die Folge könnte für die klassischen Energieversorger katastrophal werden. Sie hatten bisher faktisch das Oligopol auf dem Strommarkt. 

  

Jetzt werden immer mehr Bürger ihren Strom selber produzieren.Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auch Siemens und Bosch könnten bereuen, dass sie zu früh aus dem Solarmarkt ausgestiegen sind. 

  

In sonnenreicheren Ländern zeichnet sich dieser Solarboom erst recht ab. So kann in Chiles Wüsten zum Beispiel schon heute Solarstrom für 3.8 Cent pro Kilowattstunde produziert werden.